Verfasst von: semmy | 31. Januar 2010

2 wochen für ein ganzes leben

jede menge ist passiert in den letzten beiden wochen und auch noch ein wenig darüber hinaus. wenn man es kurz und prägnant zusammenfassen möchte klingt es etwa so: abschiedsfeier in der firma, auszug aus der wohnung, 600 km fahrt alleine mit dem auto nach berlin, renovierung und gestaltung der neuen wohnung in berlin und tada: der sonntag vor dem montag.

so einfach mache ich es mir natürlich nicht, da soll schon etwas mehr information kommen. aber nicht mehr heute. das heb ich mir jetzt auf für die kommenden wochen. :)

Verfasst von: semmy | 14. Januar 2010

Geschützt: time to say goodbye

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Verfasst von: semmy | 3. Januar 2010

have you met ted?

  • der vorteil einer sitcom zu verfallen, die schon abgedreht und beendet ist, ist, dass man alle staffeln nacheinander weg anschauen kann. deswegen bedaure ich mich selbst ein bißchen, dass ich how i met your mother als meine neue nummer 2 hinter friends lieben gelernt habe und jetzt nach staffel 4 auf dem trockenen sitze. gräfin, dein einsatz! bitte… ;)
  • die feiertage sind endlich vorbei und ich bin soooooo froh darüber. endlich kehrt wieder normalität ein und alles geht seinen geregelten gang. und vor allem ist diese ganze esserei jetzt zu ende. endlich kann ich wieder nur noch eine mahlzeit am späten abend zu mir nehmen… ;) kleiner scherz! 2010 wird besser.
  • ich mag keine daten mehr schreiben. das 10 am ende irritiert irgendwie. keine ahnung warum. hat wahrscheinlich die gleich ursache wie die diskriminierung der eins als vollwertiger zahl beim kniffelspielen.
  • von uno flash bekommt man nervöse zuckungen. aber spaß machts trotzdem, besonders in der weihnachtsbesetzung. und mal abgesehen davon jungs: wenn ihr knotenknut nicht beherrscht, ist das nicht unser problem. :D
  • selbst erstellte klingeltöne sind der knaller, sobald man sie wieder vergisst und die erste sms eintrifft, die einen wieder daran erinnert, dass man kleinen kindern böse wörter beigebracht hat. so schön. :)
  • ich besitze bald eine wohnung, die mehr räume hat als ich möbelstücke. vielleicht lose ich jeden tag aus, in welchem zimmer ich meine gesammelten utensilien heute unterbringe.
Verfasst von: semmy | 3. Januar 2010

sprachbarrieren again

wenn sich familienangehörige paarungstechnisch gesehen mit menschen aus weit verstreut liegenden teilen des landes mischen, kann es schonmal passieren, dass man sich nicht versteht. und zwar nicht emotional gesehen, sondern schlicht und ergreifend sprachlich. an neujahr durften wir hautnah teilhaben wie sich aus einem simplen verhörer ein wohl jahrelang fortsetzender running gag entstand, der möglicherweise sogar meine generation überdauern wird. aber eins nach dem anderen…

in rheinhessen spricht man ja bekanntlich einen recht starken dialekt (achtung! nicht pfälzisch -> darauf steht die todesstrafe), der mitunter auch ein bißchen dümmlich auf andere menschen wirken mag. aber was solls, ist halt mundart und gehört dazu. solange man ihn abstellen kann, wenn es darauf ankommt, ist es ja okay. wir trafen uns also am ersten tag des jahres im kreise der familie, um noch ein wenig geburtstag zu feiern und bedachten alle anwesenden und auch die nach uns kommenden mit dem obligatorischen ‘prosit neujahr!’. soweit das geschriebene wort. ausgesprochen liest es sich eher so: broschtneijohr. wenn man das dann noch ein wenig vernuschelt [tm], kann das der eine oder die andere dann schonmal falsch verstehen. jedenfalls wunderte sich unser zuwachs aus bonn dann doch darüber, dass sich alle gegenseitig mit ‘frau schneider’ begrüßten. und je öfter man es dann gehört hat, umso mehr hörte es sich tatsächlich danach an.

und weils so schön ist, übernehmen wir das jetzt in unseren aktiven wortschatz und bedenken zukünftig alle menschen am ersten tag des jahres mit einem fröhlichen, doch vor allem lautstarken ‘frau schneider!’. ;)

Verfasst von: semmy | 3. Januar 2010

der tetris effekt

es besteht suchtgefahr

ich gehöre zu der generation von menschen, die mit dem nes (nintendo entertainment system) und später dem gameboy in allen möglichen versionen aufgewachsen sind. ich war nie der große pc spieler und konnte amiga 2000 oder c64 nicht so viel abgewinnen. jump und run spiele fand ich von nintendo dabei immer am besten, aber auch sportspiele wie world cup. aus heutiger sicht war mein fehler, dass ich, was konsolen betrifft versucht habe mit der zeit zu gehen und meine alten konsolen deswegen regelmäßig abgestoßen und verkauft habe. das bereue ich heute schon ein wenig, denn aus rein nostalgischen gründen würde ich gerne desöfteren mal wieder nes spielen oder das gute alte super mario land auf dem gameboy. immerhin gab es mal eine zeit, da ging ich nicht mit einem buch ins bett, sondern spielte vor dem schlafengehen immer noch einmal sämtliche level bis zum ende durch.

heute besitze ich eine wii, eine psp, die ps2 und einen gameboy micro. vor kurzem hab ich mich von meinem nintendo ds getrennt. der ist in meiner persönlichen beliebtheitsskala leider durchgefallen.

meine achillesferse allerdings ist tetris. ich war eine ganze weile nämlich mal richtig süchtig nach diesem spiel. als ich eigentlich zur uni gehen sollte, um dort zu lernen, wie man die umwelt rettet, hab ich stattdessen in meiner wohnung gehockt und versucht perfekte blöcke zu bilden. immer auch diese schreckliche tetris musik im ohr. bis ich dann irgendwann anfing davon zu träumen perfekte reihen zu bilden. spätestens da war mir klar, dass ich ein problem habe. denn es blieb ja nicht bei einem traum pro woche, sondern ich hatte den sich immer wiederholenden traum für mehrere wochen. das war ganz furchtbar. also hab ich tetris nie wieder spielen wollen und meinen gameboy colour verkauft. das hat einige jahre geholfen und ich hab nicht mehr dran gedacht. bis ich mir ein neues handy zugelegt hab und da war als spiel tetris drauf. anfangs hab ich es nur ab und an gespielt. und schließlich wieder in jeder verfügbaren freien minute – überall. und auch die träume kamen wieder zurück. also stoppte ich es ein zweites mal.

eines tages schaute ich dann im fernsehen einen film an und in der werbepause, erschrak ich mich zu tode. dort wurde für ein auto geworben mit großen kofferraumvolumen und um das zu verdeutlichen, spielten sie die tetris musik ab und erzeugten die geräusche, die beim drehen der steine entstehen. mein alptraum war zurück. naja… ganz so schlimm wars natürlich nicht. abschalten regelt da tatsächlich.

vor ein paar wochen hab ich mir tetris für die wii runtergeladen. es macht nach wie vor riesigen spaß, aber ich spiele es nur noch in homöopathischen dosen, was bisher noch nicht zu irgendwelchen suchterscheinungen geführt hat. das ist gut und wird sich auch nicht ändern.

allerdings gibt es jetzt ein neues tetris: farmville bei facebook. was als gedankenvertreibende beschäftigung dienen sollte, hat sich zu einer sucht entwickelt. ständig denke ich daran, was ich pflanzen könnte, welche fruchtwechsel (?) sich besser bezahlt machen. und heute nacht war es dann soweit. ich hab zum ersten mal vom bepflanzen der felder geträumt. jetzt heißt es beobachten. wenn sich das wiederholt, ist das spiel für mich leider zuende, denn ich weiß, welche folgen das hat. und wenn ich in einer sache konsequent bin, dann in der bekämpfung meiner schlafstörenden süchte.

Verfasst von: semmy | 29. Dezember 2009

unvergessliche momente

mein team

in ein paar wochen ist es soweit und ich verlasse mein team. noch ist kein platz für wehmut, dafür gibt es noch viel zu viel organisatorische dinge zu klären und andere dinge schwirren im kopf herum. doch die erkenntnis, dass man viele dinge demnächst ein letztes mal macht, hält langsam einzug.

bei der weihnachtsfeier haben wir versucht uns an besonders schöne momente mit meinem team zu erinnern. in erinnerungen schwelgen ist ja nicht immer förderlich, weil man den hang dazu hat dinge zu verklären. aber so ist es nicht bei uns. wir wissen schon, was wir aneinander haben und später dann hatten.

angefangen beim aufgeklebten hüpfkästchen auf dem boden über diverse ohrwurm-battle bishin zu den privatesten offenbarungen, die man sich gegenseitig als kollegen so machen kann.

meinen schreibtisch hab ich schon fast vollständig von privaten dingen geräumt. teilweise habe ich die sachen verschenkt, einige habe ich entsorgt, andere warten jetzt zuhause auf ein neues büro in der großen stadt. der letzte tag ist anvisiert für mitte januar. das bedeutet noch 9 tage zu zweit und nur noch 4 tage vollständig und zu dritt. menschen verlassen zu müssen, die mein innerstes kennen und die aus meinen gesichtsausdrücken und stimmungen lesen können, als würde ich es ihnen diktieren. menschen, die einem über monate ans herz gewachsen sind und die man gerne mitnehmen würde.

aber das geht nicht. und so funktioniert auch das leben nicht. manchmal muss man weiterziehen, um sein glück zu finden. sich eine neue herausforderung suchen und daran wachsen. aus vergangenem lernen und dinge besser machen. schlicht und ergreifend: sich als mensch und charakter weiterentwickeln. nur so wird man stärker.

vielleicht vergisst man das ab und zu, aber hätten wir als kinder immer gleich dann aufgegeben, wenn etwas nicht auf anhieb funktioniert hätte, würden wir wohl überspitzt formuliert noch immer auf allen vieren auf dem boden rumkrabbeln. wir sind oft gefallen, haben uns verletzt oder enttäuschungen erlebt. und trotzdem haben wir es immer wieder probiert, haben uns nicht beeindrucken lassen und haben letztlich von diesem durchhaltevermögen profitiert. daran glaube ich ganz fest und das wird auch die nächsten monate meines lebens bestimmen. es kann gar nicht anders sein.

Verfasst von: semmy | 28. Dezember 2009

schlaflos

seit einer weile bin ich nicht mehr müde. zumindest fühle ich mich nicht mehr so und deswegen war ich gestern bis 1 uhr in der nacht wach und hab zuerst meine neue lieblingsserie weiter angeschaut und dann noch gelesen. nach 3 1/2 stunden schlaf, die normalerweise viel zu wenig wären, kam ich ohne weiteres aus dem bett und musste auch im zug nicht schlafen wie sonst. vielleicht bin ich schon in meiner nächsten lebensphase angekommen, wo ich keinen schlaf mehr brauche. oder ich hab mich einfach daran gewöhnt, dass ich nicht mehr schlafen kann. ich hätte nichts dagegen, wenn ich ehrlich bin, weil ich gerne bis spät in die nacht aufbleibe, um irgendwelchen kram zu machen. nachts bin ich nach wie vor am kreativsten, warum auch immer.

heute morgen hatte ich merkwürdigerweise das bedürfnis mich in bluse und jacket zu kleiden, was bei mir normalerweise nur alle paar monate mal passiert. und zwar immer dann, wenn ich einen kundentermin habe. den hatte ich heute nicht und dementsprechend irritiert und überrascht zeigten sich meine kollegen. die stellvertretende chefin fragte mich, ob ich noch etwas vor hätte und ich antwortete so ganz nebenbei, dass ich heute noch ein vorstellungsgespräch hätte. den gesichtsausdruck werde ich so bald nicht vergessen. ;)

tja, immer schön wachsam bleiben. ich glaube nicht, dass es irgendjemanden in meinem näheren umfeld gibt, der nicht schonmal auf einen meiner sprüche reingefallen wäre. das kann ich also. ein punkt für die pro liste.

wie jedes jahr hab ich mich auch dieses jahr wieder gefragt, warum ich mir nie zwischen den jahren urlaub nehme. in der regel liegt es einfach daran, dass meine beiden kolleginnen ihre familie im ausland (abseits von hessen) besuchen wollen und deswegen diesen urlaub für sich beanspruchen. und jedes jahr nehme ich mir vor, dass ich mich durchsetze und selbst mal die ruhige zeit nutze, um geschenke umzutauschen oder zu ergänzen. für 2009 kann ich leider keinen haken dran machen, vielleicht wird es im nächsten jahr anders. der vorteil an diesen zeiten ist die absolute ruhe und leere morgens in den öffentlichen verkehrsmitteln. das ist schön und entspannend und entschädigt fast schon wieder dafür arbeiten gehen zu dürfen. die kunden sind ebenfalls entspannt und sehen alles etwas lockerer als sonst. das neue jahrzehnt holt uns schon noch schnell genug ein, nicht wahr?

jetzt muss ich mich nur noch um silvester kümmern. wenn ich das nicht rechtzeitig hinbekomme, wiederhole ich mein solo programm vom letzten jahr und verstecke mein auto, damit die nachbarn nicht sehen, dass ich zuhause bin und mich zum feiern nötigen. gegen ein wenig feiern hab ich ja nichts und ab einem gewissen alkoholpegel, den ich als ungeübte trinkerin ja auch schnell erreiche, lässt sich auch einiges aushalten. trotzdem ist meine schmerzgrenze, was gute laune anderer menschen betrifft, relativ schnell erreicht in letzter zeit. mir ist fast ein bißchen nach einem menschen, der ähnlich optimistisch ist wie ich. zusammen schwarzmalend in 2010 – garantiert ein vorsatz, der kein bißchen scheitern wird.

naja. abhaken und schlafen gehen. mal sehen, was der morgen uns bringt. in diesem sinne: gute nacht allerseits!

Verfasst von: semmy | 26. Dezember 2009

100% zielgruppe

das ist gemein

ich gehöre leider zur gattung der frustshopper. und der frust muss nicht mal besonders groß sein, damit dieser reflex ausgelöst wird. bei media markt half mir jetzt ja glücklicherweise die werbung mit mario barth. das ist jetzt nämlich nicht mehr mein laden so lange der typ dafür wirbt.

aber gegen apple produkte spricht einfach mal so gar nichts. und dann bekomme ich auch noch so eine mail heute. und wenn man dann erstmal anfängt im shop zu stöbern, ist es wirklich ganz ganz schwer da zu widerstehen.

doch es geht gar nicht anders. auf den plätzen 1 bis 30 der wichtigsten dinge, die ich demnächst kaufen muss, stehen ganz andere sachen. ganz ganz andere sachen.

Verfasst von: semmy | 26. Dezember 2009

last christmas day

allerdings...

Verfasst von: semmy | 25. Dezember 2009

first day after

;o)

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